Dreipunkt Energie


Gas-Spartipps

Reduzieren Sie Ihre Heizkosten:

Ist etwas nicht ganz dicht?

Kennen Sie das: Sie sitzen im beheizten Zimmer, aber Ihnen ist trotzdem kalt? Mit Hilfe eines brennenden Teelichts können Sie testen, ob Zugluft das Problem ist. Füllen Sie Spalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Bei Doppelfenstern nur den inneren Flügel abdichten, sonst sammelt sich das Kondenswasser im Scheibenzwischenraum und Feuchtigkeitsschäden entstehen. Auch nach dem Abdichten sollten Sie das regelmäßige Lüften nicht vergessen.

  • Fünf Meter Dichtungsband bekommen Sie für etwa zwölf Euro in jedem Baumarkt
  • Bei einem Einfamilienhaus mit 150 m2 können pro Jahr 1.250 kWh und 90 Euro eingespart werden.
  • Ölheizung: 400 kg CO2; Gasheizung 315 kg CO2

Nicht kippeln!

Gekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch, sondern kühlen nur die Wände aus. Richtiges Stoßlüften spart dagegen viel Energie und unterstützt Ihre Gesundheit: Zu wenig Feuchtigkeit im Raum trocknet die Schleimhäute aus, zu viel begünstigt gerade an kalten Wänden Schimmelpilze. In den Monaten Dezember bis Februar empfiehlt das DIN mehrmals täglich Stoßlüften für vier bis sechs Minuten, im März und November acht bis zehn Minuten, im April und Oktober zwölf bis 15 Minuten, im Mai und September bis zu 20 Minuten und in den Monaten Juni, Juli und August können die Frischluftstöße 25 bis 30 Minuten dauern.

Wo liegen Sie?

Wie ist Ihr Heizenergieverbrauch: hoch, niedrig oder durchschnittlich? Heizen verbraucht im Haushalt die meiste Energie – deswegen kann man hier auch viel sparen. Werfen Sie einen Blick in Ihre letzte Heizkosten-Abrechnung. Mit dem so genannten Heizspiegel können Sie Ihren Heizenergieverbrauch und Ihre Heizkosten mit anderen zentral beheizten Gebäuden vergleichen, getrennt nach Öl, Gas und Fernwärme. Noch genauere Ergebnisse liefert das Heizgutachten. Ist Ihr Verbrauch erhöht, sollten Sie handeln: Als Mieter können Sie etwa Heiz- und Lüftverhalten optimieren und als Eigentümer Ihre Möglichkeiten für eine Modernisierung prüfen.

Warm eingepackt

Ist es in Ihrem Heizungskeller sehr warm? Vermutlich sind dann die Heizungs- und Warmwasserrohre noch ungedämmt. Ein großer Teil der Wärme verpufft also im Keller, anstatt Ihr Wohnzimmer gemütlich zu beheizen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern laut der EnEv 2007 sogar eine Ordnungswidrigkeit.

Sie können das leicht ändern: Material für das Isolieren von Rohrleitungen finden Sie in handlichen, geraden Stücken im Baumarkt. Winkel können Sie ganz einfach mit einem Messer zuschneiden und Verbindungsstellen mit selbstklebendem Aluband umwickeln.

  • Einen Meter Rohrschalen mit einer Isolierdicke von 30mm erhalten Sie im Baumarkt für unter 4 Euro
  • Bei einem Einfamilienhaus mit 150 m2 können pro Jahr 2.500 kWh und 175 Euro eingespart werden
  • Diese Maßnahme vermeidet bei einer Ölheizung 800 kg CO2, wenn Sie eine
    Gasheizung haben rund 625 kg CO2 im Jahr

Tipps für Warmduscher

Kalt duschen ist sogar für den engagierten Klimaschützer wenig attraktiv. Aber mit normalen Duschköpfen rauschen jede Minute zwischen 15 und 18 Liter warmes Wasser in den Abfluss. Hier hilft ein guter Wasserspar-Duschkopf. Er sorgt nicht nur für ein gutes Duschgefühl, sondern spart auch erheblich Wasser, indem er dem Wasserstrahl mehr Luft beimischt. So kommen Sie mit der Hälfte aus. Den Duschkopf oder auch einen Durchflussbegrenzer können Sie leicht selbst aufschrauben.

  • Gute Wasserspar-Duschköpfe gibt es bereits ab 20 Euro, Durchflussbegrenzer ab etwa sieben Euro
  • Bei einer täglichen Dusche von etwa zehn Minuten können Sie im Jahr etwa 36.500 Liter Wasser und 100 Euro sparen
  • Diese Maßnahme reduziert den Ausstoß von CO2 um durchschnittlich 640 kg im Jahr

Ein Blick, der lohnt

Ihre Heizkörper fiepen oder gluckern? Oft schafft das Entlüften der Heizkörper Abhilfe. Wenn jedoch nicht alle Heizkörper mit ausreichend Wasser versorgt werden und trotz aufgedrehtem Ventil kühl bleiben, muss ein Fachmann ran. Der so genannte „hydraulische Abgleich“ sorgt dafür, dass jeder Heizkörper die richtige Menge an warmen Wasser erhält. Bedingung für diesen Abgleich ist, dass Ihre Heizung bereits regelbare Thermostatventile verwendet. Mit einer richtig eingestellten Heizanlage können Sie zehn bis 20 Prozent Energie sparen, so macht sich der Handwerker rasch wieder bezahlt.

  • Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs dauert etwa zwei Stunden und kostet rund 150 Euro.
  • In einem Einfamilienhaus mit 150 m2 können Sie pro Jahr rund 300 kWh und 60 Euro sparen
  • Der hydraulische Abgleich vermeidet im Jahr den Ausstoß von rund 180 kg CO2

Wärme nach Maß

Auch wenn es bequem ist: Sich im Winter in der Wohnung tropische Temperaturen zu gönnen, kann richtig teuer werden. Überlegen Sie sich, ob Sie die Heizung nicht ein wenig herunterdrehen können: Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie. Die optimale Raumtemperatur im Wohnbereich liegt bei 20 Grad. In den anderen Räumen genügen oft weniger. In der Küche heizen Herd und Kühlschrank mit und im Schlafzimmer reichen 17 Grad für einen behaglichen Schlaf. Die Temperatur regulieren Sie an den Thermostatventilen: Die mittlere Stufe entspricht 20 Grad. Bei einer fünfstufigen Skala liegen zwischen jeder Stufe etwa vier Grad.

  • Bei einer Altbauwohnung mit 80 m2 mit Gasheizung können pro Jahr 1500 kWh und rund 100 Euro eingespart werden
  • Sie können bis zu 340 kg CO2 im Jahr vermeiden

Meine Heizung hat frei

Ist Ihre Heizung ein Dauerläufer? Klar, Sie wollen morgens oder beim Nachhausekommen nicht frieren. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie die Betriebszeiten der Heizung Ihrem Bedarf anpassen. Die Nachtabsenkung auf 15 Grad können Sie auch tagsüber nutzen, wenn Sie regelmäßig außer Haus sind. Bei zentralbeheizten Häusern können Sie Ihre individuellen Heizzeiten bequem über elektronische Thermostatventile programmieren. So können Sie 15 Prozent der Heizenergie sparen. 

  • Programmierbare Thermostatventile erhalten Sie für 30 bis 50 Euro pro Heizkörper
  • In einer Altbauwohnung mit 70 m2 spart der Austausch von über 15 Jahre alten Thermostatventilen gegen programmierbare Thermostatventile pro Jahr 150 Euro
  • Die Verwendung von programmierbaren Thermostatventilen mit Nachtabsenkung vermindert den Ausstoß von CO2 um durchschnittlich 780 kg pro Jahr

Mit Informationen von co2online.


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